Wiener RobotChallenge erstmals mit Alltagsrobotern und Open-Source-Bewerb

25. März 2014, 10:36
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Europas größter Wettbewerb der Maschinen am Wochenende in Wien

Bei der RobotChallenge ging es bisher primär um rennfahrende, um die Wette laufende, Sumo ringende und fliegende Roboter. Beim diesjährigen, nach Angaben der Veranstalter größten Roboter-Wettbewerb Europas am Wochenende (29.-30.3.) in Wien werden erstmals auch Maschinen präsentiert, die im Alltag helfen sollen. Insgesamt treten 574 Roboter aus 46 Ländern in 15 Disziplinen gegeneinander an.

Erstmal Open-Source-Bewerb

Bei dem von der Österreichischen Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften (INNOC) in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsministerium veranstalteten Wettbewerb gibt es erstmal einen Open-Source-Bewerb: In Kooperation mit der italienischen Open Source-Plattform Arduino wird zehn Teams die Möglichkeit geboten, ihre Visionen für einen im Alltag nützlichen Roboter umzusetzen.

"Hack the Arduino Robot"

Arduino hat sich in den vergangenen Jahren mit einem einfach zu programmierenden Mikrocontroller wachsender Beliebtheit in der Elektronikbastler-Szene erfreut und bietet nun auf Basis dieses Controllers, erweitert u.a. um Antrieb und Räder, einen kleinen, selbst zu programmierenden Roboter an. Unter rund 70 Einreichungen für den "Hack the Arduino Robot"-Bewerb wurden zehn auf dieser Roboterplattform basierende Ideen ausgewählt, die nun in Wien gezeigt werden. Dazu zählen etwa ein T-Shirts zusammenlegender und in den Kasten transportierender Roboter, ein "Arduino Robot" mit Beinen, eine Batterien nach Größe sortierende Maschine, eine, die unter Fußböden von Häusern nach Schäden bzw. Ungeziefer sucht, oder ein Roboter, der hilft, die Heizkosten zu minimieren.

Freestyle und weitere Wettbewerbe

Die in den vergangenen Jahren immer von mehreren Tausend Besuchern frequentierte "RobotChallenge" wartet weiter mit einem Freestyle-Wettbewerb auf. Dabei gibt ein Klavier spielender Roboter Melodien aus Mexiko zum Besten, ein anderer wird Porträts von Besuchern zeichnen. In den klassischen RobotChallenge-Disziplinen geht es für die Automaten wieder darum, möglichst präzise einer Linie zu folgen (Line Follower), den Gegner aus dem Ring zu drängen (Robot Sumo in verschiedenen Größenklassen), fliegend einen Parcours meistern (Air Race) und kleine Scheiben nach Farbe sortieren und einsammeln (Puck Collect). Beim "Humanoid Sprint" geht es schließlich um einen Wettlauf von Robotern in Menschengestalt. Die Veranstaltung in der Wiener Aula der Wissenschaften ist bei freiem Eintritt zu besuchen. (APA, 25.3.2014)

  • Am Wochenende treten in Wien wieder die Roboter gegeneinander an.
    foto: robotchallenge/simon hellmayr

    Am Wochenende treten in Wien wieder die Roboter gegeneinander an.

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