Boeing 777 hat Black Boxes im Heck

24. März 2014, 12:03
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Voice-Recorder und Flugdatenschreiber kaum zu zerstören

Perth/Kuala Lumpur/Peking - Die Boeing 777 hat zwei Black Boxes - einen Flugdatenschreiber und einen Voice-Recorder - die beide im Heck der Maschine eingebaut sind. Der Grund: Im hinteren Bereich sind keine Tanks zu finden, daher ist dort die Gefahr einer Zerstörung weniger groß.

Die eigentlichen Aufzeichnungsgeräte sind entweder Magnetbänder oder Halbleiterspeicher. Beim Voice-Recorder zeichnen sie die letzten 30 Minuten der Kabinengespräche auf, beim Flugdatenspeicher werden verschiedene Parameter, je nach Bauart des Datenschreibers bis zu mehr als 100, über die letzten 25 Stunden aufgezeichnet. Darüber hinaus befinden sich in beiden Black Boxes Ortungsgeräte mit ausreichend starken Batterien, die sich bei Kontakt mit Wasser aktivieren und dann rund 30 Tage lang senden. Die Signale können noch aus mehr als 4.000 Metern Tiefe empfangen werden.

Stahlummantelung

Die eigentlich orangefarbenen Kästchen, die etwa die Größe von Schuhschachteln haben, müssen einiges aushalten können. So müssen sie einer Temperatur von 1.100 Grad Celsius über 30 Minuten standhalten, bis zu 30 Tage darf ihnen der Wasserdruck in bis zu 6.000 Metern Tiefe nichts anhaben. Nicht zuletzt deshalb sind sie mit einer Stahlummantelung geschützt. (APA, 24.3.2014)

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