Flugzeugabsturz in Obersteiermark: Keine gesundheitliche Ursache

24. März 2014, 11:01
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Erste Obduktionsergebnisse schließen Herzinfarkt oder Gehirnschlag von Pilot und Passagier aus

Graz/Turnau - Nach dem Absturz eines Kleinflugzeuges im obersteirischen Turnau (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) wurde Montagvormittag ein erstes Ergebnis der Obduktion der beiden Todesopfer bekannt. Demnach ist der Absturz nicht auf akute gesundheitliche Probleme der beiden Insassen zurückzuführen, teilte Fritz Grundnig von der Landespolizeidirektion Steiermark mit.

"Eine plötzliche akute Erkrankung wie ein Herzinfarkt oder ein Gehirnschlag sind laut vorläufigem Obduktionsbefund auszuschließen", so Grundnig. Die toxikologische Untersuchung auf unter anderem Blutalkohol oder Suchtmittel dauere noch an, ebenso die technische Untersuchung der Wrackteile durch die Flugunfallkommission. Die Leichen wurden von der Staatsanwaltschaft zur Bestattung freigegeben.

Baum gestreift

Die unter deutscher Zulassung fliegende einmotorige Propellermaschine war Samstagmittag bei sonnigem Wetter vom Flugplatz Turnau-Lanzen in Richtung Westen gestartet. An Bord waren der 72-jährige Flugzeuginhaber und ein 74-jähriger Passagier - beide stammen aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag -, wobei nicht mehr zu klären war, wer als Pilot fungierte. Beim Aufstieg streifte die Maschine aus bisher noch unbekannter Ursache mit einer Tragfläche den Wipfel eines Baumes. Daraufhin verlor das Kleinflugzeug an Geschwindigkeit und prallte am Boden auf, wo es explodierte und ausbrannte. (APA, 24.3.2014)

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