Preise für SSDs purzeln auch 2014 weiter

24. März 2014, 09:54
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Transcend rechnet heuer mit Verfall von bis zu 30 Prozent - Schwelle von 50 Dollarcent pro GB erreicht

Der Markt für Solid State Disks zieht weiter kräftig an. Laut den Analysten von Gartner wird sich das Marktvolumen für 2014 auf 19,4 Milliarden Dollar belaufen und sich damit im Vorjahresvergleich mehr als verdoppeln.

Preise sollen um bis zu 30 Prozent fallen

Gleichzeitig fallen die Preise für die flotten Flashspeicher immer weiter. Schon 2013 erhielt man Ende des Jahres die gleiche Kapazität im Schnitt um circa 30 Prozent günstiger als noch 2012, schreibt Heise. Peter Chu, Chef des Herstellers Transcend rechnet heuer mit einem weiteren Verfall, der sich ebenfalls im Bereich von bis zu 20 bis 30 Prozent bewegen soll.

Erste Hersteller haben in diesem Jahr bereits Modelle vorgestellt. Micron bringt etwa mit dem M550 neue SSDs mit bis zu einem Terabyte an Kapazität, die unter der Marke Crucial auch für Endverbraucher angeboten werden sollen. Je nach Größe (ab 128 GB) bewegen sich die Preise aktuell zwischen 86 und 458 Euro.

Preis pro GB erreicht 50 Dollarcent

Der Dollarpreis pro Gigabyte ist bei ersten SSDs mit höherer Kapazität mittlerweile unter die 50-Cent-Schwelle (derzeit ca. 36 Eurocent) gerutscht, berichtet die Seite myce. Exemplarisch gelistet werden dabei die Crucial M500 (960 GB), Seagate 600 (480 GB) und die Samsung 840 Evo (1000 GB). Bezogen sind die Zahlen auf Endverbraucherpreise für US-Kunden auf Newegg.com und Amazon.com. (red, derStandard.at, 24.03.2014)

  • SSDs der letzten Generation erhält man in großen Ausführungen teilweise schon für weniger als 50 Dollarcent pro Gigabyte.
    foto: yukata tsutano / cc-by 2.0 flic.kr/p/blzu6c

    SSDs der letzten Generation erhält man in großen Ausführungen teilweise schon für weniger als 50 Dollarcent pro Gigabyte.

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