Nach Kleinflugzeug-Absturz in Turnau: Wrack wird untersucht

23. März 2014, 10:37
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Sowohl technisches als auch menschliches Versagen kommen infrage - Obduktion angeordnet

Turnau - Einen Tag nach dem Absturz eines Kleinflugzeuges im obersteirischen Turnau (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) war Sonntagvormittag noch unklar, welche Ursache zum Unglück mit zwei Todesopfern geführt hat. Sowohl technisches als auch menschliches Versagen kämen infrage, schilderte Polizeisprecher Fritz Grundnig. Landeskriminalamt und die Flugunfallkommission ermitteln.

"Wir können noch nicht sagen, ob hinter dem Unfall ein technisches Gebrechen oder menschliches Versagen steckt", so Fritz Grundnig von der Landespolizeidirektion Steiermark. Die Obduktion der Opfer sei angeordnet worden. Ebenso sei das Wrack an einen gesicherten Ort abgestellt worden, damit es die Flugunfallkommission, die sich mit möglichen technischen Ursachen des Absturzes beschäftigt, unter die Lupe nehmen kann. Zurzeit sei "schwer abschätzbar", wann erste Ergebnisse zu erwarten sind.

Start bei sonnigem Wetter

Die unter deutscher Zulassung fliegende Propellermaschine war Samstagmittag bei sonnigem Wetter vom Flugplatz Turnau-Lanzen in Richtung Westen gestartet. An Bord waren ein 72-jähriger Pilot und ein 74-jähriger Passagier - beide stammen aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. Beim Aufstieg streifte die Maschine aus bisher noch unbekannter Ursache mit einer Tragfläche den Wipfel eines Baumes. Daraufhin verlor das Kleinflugzeug an Geschwindigkeit und prallte am Boden auf, wo es explodierte und ausbrannte. (APA, 23.3.2014)

  • Absturz aus bisher unbekannten Ursachen.
    foto: apa/siegfried ullrich

    Absturz aus bisher unbekannten Ursachen.

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