Wettbüro-Angestellter erfand wegen Spielschulden Überfall

22. März 2014, 12:57
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"Opfer" legte nach widersprüchlichen Aussagen Geständnis ab

Wien - Ein in der Nacht auf Donnerstag angezeigter Überfall auf ein Wiener Wettbüro hat sich als erfunden herausgestellt. Spielschulden aufgrund von Fußballwetten hätten den 41-jährigen Angestellten dazu bewogen, einen bewaffneten Raub vorzutäuschen, so Polizeisprecherin Adina Mircioane. Das Geständnis folgte, nachdem sich das "Opfer" bei der Vernehmung in Widersprüche zum Tathergang verwickelte.

Zuvor gab der 41-Jährige an, dass ihm während seiner Arbeit in dem Wettlokal in Favoriten gegen 1.00 Uhr 7.700 Euro von einem mit einer Pistole bewaffneten Mann geraubt worden seien. Die defekte Videoüberwachung erschwerte zwar den Beamten des Landeskriminalamts Wien die Überprüfung dieser Angaben, jedoch wurde der Angestellte mit den Widersprüchen seiner Schilderungen konfrontiert. Der Angestellte widerrief schließlich seine Aussagen und gestand, die vermeintliche Tat erfunden zu haben. Er wurde wegen der Vortäuschung einer strafbaren Handlung angezeigt. (APA, 22.3.2014).

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