Kaliber sind für Knaller relativ

21. März 2014, 15:22
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Die Admira ist das zweitbeste Frühjahrsteam und will das auch gegen die Austria zeigen

Maria Enzersdorf/Wien - Auf die Austria wartet am Samstag im Rennen um die Europacup-Teilnahme eine unangenehme Hürde. Der entthronte Titelverteidiger bekommt es zum Auftakt des letzten Saisonviertels auswärts mit der Admira zu tun - dem zweitbesten Frühjahrsteam.

"Wir gehen wie immer ins Spiel, um zu gewinnen - und das ist keine Worthülse. Wir wissen, dass die Austria das größere Kaliber ist, doch wir haben trotzdem unsere Chancen. Das ist eine machbare Aufgabe, auf die wir uns freuen", gab sich Trainer Walter Knaller positiv. Aus ihm spricht das Selbstvertrauen nach zuletzt sieben Heimspielen in Folge ohne Niederlage. "Wir haben uns zuletzt so weit herangetastet, dass wir das Gefühl haben, jeden schlagen zu können." Der Gegner spiele derzeit "sicher unter seinen Möglichkeiten".

Der Wiener begeben sich mit der Referenz von fünf ungeschlagenen Partien en suite auf den Ausflug an die Peripherie, wo ein weiterer Schritt Richtung Europa-League-Qualifikation gelingen soll. Herbert Gager erwartet im Kampf um die Europacup-Plätze eine äußerst enge Entscheidung. "Es wird bis zum Ende spannend sein, alles ist ganz eng beisammen. Mit zwei Niederlagen kann man gleich Fünfter oder Sechster, mit zwei Siegen aber auch Zweiter sein."

Europacup heißt Gager

Die Top-Drei sind ein Muss, um sicher mit von der Partie zu sein. "Wenn wir das schaffen, dann ist es so kommuniziert, dass ich auch nach dieser Saison Trainer bin", sagt Gager. Sein Vertrag läuft nur bis Saisonende und beinhaltet keine Option auf automatische Verlängerung im Falle einer Qualifikation fürs internationale Geschäft. (APA/red - 213. 2014)

Mögliche Aufstellungen und technische Daten:

Admira Wacker - Austria Wien (Samstag, 16.30 Uhr, Maria Enzersdorf, BSFZ Südstadt, SR Kollegger). Bisherige Saisonergebnisse: 0:2 (a), 1:0 (h), 2:2 (a)

Admira: Kuttin - Zwierschitz, Windbichler, Schösswendter, T. Weber - Ebner - Schick, Thürauer, Auer, Domoraud - B. Sulimani

Ersatz: Manzoni - Katzer, Schachner, Burusic, Toth, Ouedraogo, Schicker

Es fehlen: Schwab, Drescher, Sax, Pranjic (alle verletzt bzw. erkrankt)

Austria: Lindner - Dilaver, Ramsebner, Rotpuller, Suttner - Holland, Mader - De Paula, Jun, Salamon - Hosiner

Ersatz: Hadzikic - Ortlechner, F. Koch, Gorgon, M. Stankovic, Royer, Kamara, Kienast

Es fehlen: Rogulj (Muskelfaserriss), A. Grünwald (rekonvaleszent), Luxbacher (Kreuzbandriss)

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