Bayern in Mainz um den kalten Sekt

21. März 2014, 15:20
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Münchner Liga-Krösus könnte den frühesten deutschen Meistertitel der Geschichte feiern. Am Tabellenende geht es um die Wurst

Der FC Bayern München und David Alaba könnten am Samstag die früheste deutsche Meisterschaft in der 51-jährigen Geschichte der Fußball-Bundesliga feiern. Sollte der Titelverteidiger beim FSV Mainz gewinnen und zeitgleich Borussia Dortmund (in Hannover) und der FC Schalke (gegen Braunschweig) nicht, wäre der 24. Titelgewinn der Münchner schon in der 26. Runde perfekt.

Erst im vergangenen Jahr hatten die Bayern mit dem Titelgewinn am 28. Spieltag die früheste Meisterschaft gefeiert. Mainz - ohne den verletzten Julian Baumgartlinger - will aber zum Spielverderber werden. "Wir werden alles dafür tun, dass es keine Feier gibt", sagte Trainer Thomas Tuchel am Donnerstag. Die Voraussetzungen für einen Coup der Rheinhessen seien so gut wie nie, findet er. "Wir akzeptieren, dass es die schwerstmögliche Aufgabe ist. Aber wir haben die größte Lust, uns abprüfen zu lassen von den Besten der Besten. Wir trauen uns zu, zu gewinnen", erklärte der 40-Jährige.

Sein Pendant Josep Guardiola ist aber ohnehin nicht auf einen Titelgewinn schon an diesem Samstag eingestellt. "Es hängt nicht hundertprozentig von uns ab, sondern auch von Dortmund und Schalke", sagte der Trainer des Fußball-Rekordmeisters. Guardiola sprach am Freitag kein Feierverbot für seine Spieler aus. Er werde aber trotz der Titelaussicht nur 18 Spieler mit nach Mainz nehmen.

Kellerduell in Stuttgart

Im Tabellenkeller ist Stuttgart zuhause gegen den HSV gefordert. Die auch unter Neo-Coach Huub Stevens 2014 noch sieglosen Schwaben liegen derzeit zwei Zähler hinter den Hamburgern auf dem vorletzten Platz. Martin Harnik muss diesmal aufgrund seiner fünften Gelben Karte pausieren. Stevens gab sich optimistisch: "Ich habe Vertrauen in die Mannschaft, sonst hätte ich mich der Herausforderung erst gar nicht gestellt. Der VfB hat genügend Qualität." (APA, 21.3.2014)

Deutsche Bundesliga, 26. Runde

Freitag:
Freiburg (Zulechner) - Bremen (Prödl, Junuzovic)

Samstag, 15.30 Uhr:
Mainz (Baumgartlinger verletzt) - Bayern München (Alaba)
Hannover - Dortmund
Schalke (Fuchs verletzt) - Braunschweig
Stuttgart (Harnik gesperrt) - Hamburger SV
Wolfsburg - Augsburg (Manninger, Holzhauser)

18.30 Uhr:
Mönchengladbach (Stranzl) - Hertha

Sonntag, 15.30:
Nürnberg (Pogatetz) - Frankfurt

17.30 Uhr
Leverkusen - Hoffenheim

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    foto: reuters/pfaffenbach

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