China verurteilt Sanktionen gegen Burma

20. August 2003, 19:52
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Peking will an Zusammenarbeit mit Militärjunta festhalten

Peking - Eine Woche vor dem Inkrafttreten hat China die verschärften Sanktionen der USA gegen Burma kritisiert und sein Festhalten an der Zusammenarbeit mit der Militärregierung in Rangun bekräftigt. "China wird ausländischer Einmischung, Sanktionen und Isolierung nicht zustimmen", sagte der chinesische Regierungsvertreter Tang Jaixuan nach einem Treffen mit dem Vizechef der burmesischen Junta, General Maung Aye, am Mittwoch in Peking. Das burmesische Volk sei "weise und fähig" genug, seine "inneren Angelegenheiten" selbst zu regeln, zitierte die Nachrichtenagentur Xinhua den chinesischen Politiker.

Nach der erneuten Festnahme der burmesischen Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi, Führerin der Demokratiebewegung und Friedensnobelpreisträgerin, Ende Mai hatte US-Präsident George W. Bush verschärfte Sanktionen gegen das südostasiatische Land verhängt, die Ende August in Kraft treten sollen. Auch die EU und Kanada verschärften ihr Embargo gegen die Militärregierung in Rangun, der schwere Menschenrechtsverletzungen zur Last gelegt werden. Der bisherige Hauptgeldgeber Japan strich seine Wirtschaftshilfe. (APA)

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