Ankerbrot: Insolvenzstiftung für gekündigte Mitarbeiter

24. August 2003, 20:52
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Stadt Wien wendet pro Platz 7.000 Euro auf

Wien - Die Stadt Wien verspricht Unterstützung für die gekündigten Mitarbeiter des Ende Juni in Ausgleich gegangenen Backwaren-Riesen Ankerbrot: Wer in Wien wohnhaft ist, hat die Möglichkeit, für längstens vier Jahre in die Insolvenzstiftung der Stadt aufgenommen zu werden. Für die Zeit der Umschulung bzw. Arbeitssuche stehen dadurch zusätzlich zum Arbeitslosengeld 43 Euro pro Kopf und Monat zur Verfügung.

Wie viele der 143 am Standort Wien gekündigten Mitarbeiter das Angebot in Anspruch nehmen werden, könne man vorerst noch nicht sagen, so ein Sprecher von Wirtschaftsstadtrat Sepp Rieder (S) am Donnerstag zur APA. Gültig ist es nur für die Wiener unter den Betroffenen. Wie im Fall Grundig versuche man aber, auch für die neun niederösterreichischen Mitarbeiter eine Lösung in ihrem Bundesland herbeizuführen.

Die Stadt wendet pro Platz in der Stiftung 7.000 Euro auf, so der Rieder-Sprecher. Die Abwicklung erfolgt über den Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (WAFF).(APA)

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