NSA-Affäre: Google-Chef von US-Spionage enttäuscht

4. November 2014, 09:11
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Larry Page: Müssen wissen, welche Überwachung die Regierung plant und warum

Als nächster Spitzenmanager aus der Internetbranche hat Google-Chef Larry Page das Überwachungssystem der USA kritisiert. "Für mich ist es außerordentlich enttäuschend, dass die US-Regierung das alles heimlich getan und uns nichts gesagt hat", sagte Page beim Auftritt auf der TED-Konferenz in Vancouver. Mit "uns" meine er nicht Google, sondern die Öffentlichkeit, stellte Page auf Nachfrage klar.

"Wir können keine Demokratie haben"

"Wir können keine Demokratie haben, wenn wir Sie und unsere Nutzer vor Dingen schützen müssen, über die wir nie gesprochen haben", sagte der Google-Mitgründer im Gespräch mit dem TV-Journalisten Charlie Rose auf der TED-Konferenz am späten Mittwoch. Man müsse wissen, welche Überwachung die Regierung plane und warum.

Kritik von Mark Zuckerberg

Die Enthüllungen über die ausufernde Überwachung durch den Geheimdienst NSA haben einen Keil zwischen Internet-Firmen und die US-Regierung getrieben. Auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte das Vorgehen Washingtons bereits scharf kritisiert. (APA, 20.3. 2014)

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    foto: ap
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