Studie bescheinigt Forschungsfonds FWF hohes Ansehen

19. März 2014, 18:00
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Österreichs Wissenschafter würden dem FWF gern ein politisches Mandat geben

Wien - Der Wissenschaftsfonds FWF will die Transparenz der Förderentscheidungen erhöhen. Dieses Ziel formulierte Fondspräsidentin Pascale Ehrenfreund nach Präsentation einer repräsentativen Umfrage unter österreichischen Wissenschaftern durch das Berliner Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (IFQ). Die Studie brachte darüber hinaus wenig Verbesserungspotenzial für den FWF zutage, selbst eine erhöhte Ablehnungsquote aufgrund geringer Budgetmittel hat die hohe Reputation der Fördereinrichtung nicht angetastet.

Österreichs Wissenschafter sehen den FWF sogar als ideale Standesvertretung und würden ihm gern ein politisches Mandat geben. IFQ-Chef Stefan Hornbostel sieht darin aber einen Widerspruch zum hohen Ansehen des FWF als eine nach wissenschaftlichen Kriterien agierende Förderagentur. Hornbostel warnte, der stärker werdende Wettbewerbsdruck und die sinkenden Bewilligungsquoten des FWF (derzeit 30 Prozent) könnten zu einer Frustrierung der Wissenschaftscommunity führen. Ehrenfreund wiederholte in diesem Zusammenhang die Forderung nach einem stabilen FWF-Budget. (pi/DER STANDARD, 20. 3. 2014)

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