Arbeiterkammer fordert höhere Studienbeihilifen

19. März 2014, 12:21
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Präsident will Anpassung der Einkommensgrenzen an Preisentwicklung

Die Arbeiterkammer fordert eine Ausweitung der Studienbehilfen. Die Obergrenze der Stipendien liege derzeit bei 679 Euro im Monat, das sei vor allem für ältere Studierende zu wenig, erklärte AK-Präsident Rudolf Kaske in einer Aussendung.

Kaske fordert die Anpassung der Beihilfen an die Lohn- und Preisentwicklung und die Anhebung der Zuverdienstgrenze auf 10.000 Euro im Jahr. Zudem spricht sich der AK-Präsident für eine Erhöhung der Altersgrenze für den Bezug auf mindestens 40 Jahre aus. 

Entwurf "verbesserungswürdig"

Der Reparaturentwurf für das Studienförderungsgesetz sei verbesserungswürdig, so Kaske. Er enthalte zu wenige Maßnahmen, um die "Schieflage zuungunsten der Arbeiter- und Angestelltenkinder unter den Studierenden" zu beseitigen.

Da die Einkommensgrenzen für ihre Familien seit sechs Jahren nicht angehoben worden sind, sinke die Anzahl der Stipendienbezieher beständig, kritisiert die AK. Zudem sei es für berufstätige Studierende immer schwieriger, von den Beihilfen zu leben. (red, derStandard.at, 19.3.2014)

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