Umsatzeinbußen im europäischen Server-Geschäft

19. März 2014, 10:04
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Fast alle großen Hersteller verzeichneten im vergangenen Jahr einen Rückgang

Das Geschäft mit Servern ist weltweit rückgängig, noch stärker jedoch in Europa, Afrika und dem Nahen Osten (EMEA). Nachdem im letzten Quartal 2012 in dieser Region noch 1,3 Milliarden US-Dollar umgesetzt wurden, war es im Schlussquartal 2013 nur mehr 1 Milliarde. Das belegen aktuelle Zahlen des Marktforschers IDC.

Hersteller verzeichnen Einbußen

Auch fast alle der fünf größten Server-Hersteller verzeichnen Umsatzrückgänge. Am stärksten ist IBM betroffen. Das Unternehmen nahm im Gesamtjahr 2013 in EMEA um 18,4 Prozent weniger ein als im Vorjahr. Marktführer HP musste 7,1 Prozent Einbußen beim Umsatz verzeichnen und kommt 2013 auf einen Marktanteil von 35,5 Prozent. Dell nahm allerdings um 3,3 Prozent mehr ein. Rückgängig war das Geschäft auch bei Fujitsu und Oracle.

Betriebssysteme

Linux-Server trugen im Schlussquartal 2013 28,5 Prozent zum Umsatz des Gesamtmarktes bei, das entspricht einem Zuwachs von 14,4 Prozent. Windows Server kamen hier auf 45,7 Prozent (plus 2 Prozent). Der Anteil von Unix-Servern am Umsatz betrug 13,6 Prozent, ein Rückgang von 20,2 Prozent. IBMs Mainframe-Sparte kam nach einem Rückgang von 36,8 Prozent nur mehr auf 8 Prozent Anteil. (red, derStandard.at, 19.3.2014)

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IDC

  • Der Server-Markt schrumpft weiter.
    foto: reuters/donna carson

    Der Server-Markt schrumpft weiter.

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