Europas Börsen schließen einheitlich in der Gewinnzone

18. März 2014, 18:29
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Erleichterung nach Putin-Rede

Frankfurt am Main - Die europäischen Leitbörsen sind am Dienstag einheitlich mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 erhöhte sich um 24,56 Einheiten oder 0,81 Prozent auf 3.073,75 Zähler.

Nachdem sich die europäischen Aktienmärkte am Vormittag noch tiefrot präsentiert hatten, drehten sie im Verlauf einheitlich in die Gewinnzone. Die Aussagen des russischen Präsidenten Wladimir Putin hätten die Anleger beruhigt, erklärten Händler. In einer Rede sprach er sich gegen eine weitere Spaltung der Ukraine aus und sorgte damit für Erleichterung.

Die Anteilsscheine von Volkswagen (VW) schlossen im Euro-Stoxx-50 mit einem knappen Plus von 0,06 Prozent bei 180,40 Euro. Der Autobauer war bei dem Versuch einer Komplettübernahme seiner schwedischen Lkw-Tochter Scania auf die tauben Ohren eines Ausschusses der Scania-Führung gestoßen. VW will sein Angebot zur Übernahme dennoch nicht erhöhen. Scania notierten an der Stockholmer Börse bei 191,80 schwedischen Kronen mit 2,09 Prozent im Minus. VW muss außerdem in den USA und Kanada mehr als 160.000 Fahrzeuge des Passat-Modells wegen eines Wackelkontakts in den Scheinwerfern in die Werkstätten zurückrufen.

An der Frankfurter Börse legten Metro-Papiere um deutliche 3,78 Prozent auf 29,225 Euro zu. Der deutsche Handelsriese hat die Pläne für einen Börsengang seiner russischen Großmärkte vor dem Hintergrund der Krim-Krise vorerst auf Eis gelegt. Grundsätzlich stehe der Konzern aber weiter zu der Idee eines Börsengangs, hieß es. (APA, 18.3.2014)

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