Wissenschafter starten Petition für höheres Forschungsbudget

17. März 2014, 18:11
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Zahlreiche Wissenschafter unterstützen eine Petition, mit der die Budgetforderungen von Wissenschaftsminister Mitterlehner unterstrichen werden sollen

Wien - Zahlreiche prominente Wissenschafter unterstützen eine vom Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) initiierte Petition, mit der die Budgetforderungen von Wissenschaftsminister Reinhard Mitterlehner (ÖVP) nach 1,6 Milliarden Euro bis 2018 unterstrichen werden sollen. "Österreich braucht Wissenschaft und Wissenschaft braucht öffentliche Finanzierung", heißt es darin.

Die 1,6 Milliarden setzen sich zusammen aus Inflationsabgeltung für die Unis für 2016 bis 2018 (615 Millionen Euro), Studienplatzfinanzierung und bessere Betreuungsrelationen (485 Millionen), Ausbau der Studienplätze an Fachhochschulen auf 50.000 (62 Millionen) und Absicherung der Forschungsfinanzierung beim Wissenschaftsfonds FWF und der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) (383 Millionen Euro).

Gesicherte Mindestbasis

Dieser Betrag sei zwar "geringer als angesichts des zunehmenden internationalen Wettbewerbs nötig wäre", heißt es: "Damit können die Unis jedoch zumindest ihren Betrieb aufrechterhalten, es können verbesserte Studienbedingungen geboten werden, FWF und ÖAW erhalten eine gesicherte Mindestbasis und können mehr Mittel für die Grundlagenforschung zur Verfügung stellen."

Erste Unterzeichner waren die Ex-Präsidentin des European Research Council (ERC), Helga Nowotny, ÖAW-Chef Anton Zeilinger, FWF-Aufsichtsratschef Dieter Imboden, WWTF-Geschäftsführer Michael Stampfer und der Leiter des Forschungszentrums für Molekulare Medizin der ÖAW, Giulio Superti-Furga. (APA, nim, DER STANDARD, 18.3.2014)

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