Deutliches Werbeplus im Juli

23. Oktober 2003, 15:54
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Bruttowerbeausgaben stiegen um 7,1 Prozent - Von Jänner bis Juli 2003 betrug das Werbeplus 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr

Der Juli 2003 war auch für die Werbekonjunktur ein "heißer" Monat. Den aktuellen Daten von Focus Media zufolge sind die Bruttowerbeausgaben im vergangenen Monat um 7,1 Prozent (gegenüber Juli 2002) gestiegen. Von Jänner bis Juli 2003 betrug das Werbeplus 2,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Ein deutliches Plus von sieben Prozent wird für den Printsektor ausgewiesen. Die Ausgaben für Werbung in Tageszeitungen stiegen um 7,4 Prozent, in Fachzeitschriften um 14,2 Prozent und in regionale Wochenzeitungen 30,4 Prozent. Einen Rückgang des Werbeaufwands um 4,2 Prozent hat Focus für Illustrierte und Magazine erhoben.

42,9 Prozent plus für Privat-TV

11,4 Prozent mehr Bruttoausgaben meldet Focus für die TV-Werbung, wobei Privatsender mit plus 42,9 Prozent ausstiegen, das ORF-Fernsehen mit plus 2,6 Prozent. Minus 3,2 Prozent gab es für den Hörfunk, Rückgänge wurden sowohl für den ORF (minus 3,2 Prozent) als auch für die Privaten (minus ein Prozent) verzeichnet.

Ein deutliches Plus von 19,7 Prozent wird für die Außenwerbung ausgewiesen, die klassische Prospektwerbung bilanzierte dagegen rückläufig (minus 9,8 Prozent). Wiederum im Plus lagen dagegen die Kinowerbung (plus 39,9 Prozent) sowie die Zeitungsbeilagen (plus 37,2 Prozent). (APA)

Nähere Informationen

Focus Media Research
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    grafik: etat.at
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