Atom-Antikörper

22. August 2003, 12:22
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Forscher haben Zellen radioaktive Substanzen angehängt

Washington - US-Forscher haben Antikörper quasi Atomwaffen für ihren Kampf gegen resistente Krankheitserreger gegeben, berichtet das Fachblatt Pnas: Sie haben den Zellen radioaktive Substanzen angehängt. Die strahlenden Eiweißmoleküle docken an die Erregerzellen an, töten sie durch Strahlung. Um durch die Strahlung nicht auch gesundes Gewebe zu schädigen, verwendeten die Forscher radioaktive Formen der Metalle Rhenium und Bismut, die beide innerhalb sehr kurzer Zeit zerfallen. Auch ist die Reichweite der abgegebenen Strahlung relativ gering. Bei Mäusen, deren Pilzerkrankung mit herkömmlichen Mitteln nicht wegzubekommen war, hat's funktioniert. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 20.8.2003)
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