Großer Fortschritt für Frauenskisprung

22. August 2003, 10:26
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Bei Winteruniversiade 2005 in Tirol kämpfen Athletinnen erstmals um Medaillen

Innsbruck/Daegu - Die erstmalige Vergabe von Medaillen in Frauenskispringen, Ski Cross und Big Air bei einer internationalen Sportgroßveranstaltung hat das Exekutivkomitee des Internationalen Universitätssportverbandes (FISU) bei einer Sitzung in Daegu (Südkorea) beschlossen. "Da ist uns eine kleine Sensation gelungen", teilte Markus Redl, Generalsekretär des Organisationskomitee der Winteruniversiade Innsbruck/Seefeld (ISOC 2005) am Dienstag.

Das Programm der FISU orientiere sich nämlich traditionell an dem der Internationalen Sportverbänden bei Olympischen Winterspielen. Das Organisationskomitee der Winteruniversiade Innsbruck/Seefeld 2005 habe nach über einem Jahr Überzeugungsarbeit Gehör gefunden. "Wir konnten darstellen, dass insbesondere Ski Cross gerade im Kommen ist und gut zum studentischen Publikum der Winteruniversiade passt", erklärte Redl.

Initiator Ganzenhuber

Der Vorschlag, ein Frauenskispringen auf der Normalschanze in Seefeld durchzuführen, sei ursprünglich von Paul Ganzenhuber, dem Direktor des Skigymnasiums in Stams und Vorsitzenden der Technischen Kommission für das Skispringen in der FISU, gekommen.

Ergänzt werde das Sportprogramm der Winteruniversiade 2005 durch die vom ISOC 2005 gewählte Zusatzsportart (Optional Sport) Eisschnelllaufen. "Da steht uns im Jänner 2005 bereits die sanierte Bahn in Innsbruck zur Verfügung. Die Niederländer haben mir hier in Korea bereits eine sehr leistungsstarke Mannschaft versprochen", erklärte Friedl Ludescher, Leiter der Sportabteilung der Tiroler Landesregierung und Delegationsleiter in Daegu. Skeleton sei als Demonstrationssportart vorgesehen. (APA)

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