CLC im Halbjahr mit positivem Ergebnis

26. August 2003, 13:05
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Linzer Callcenter-Betreiber mit starkem Umsatzrückgang wegen Wegfall von Camelot AG

Der Linzer Callcenter-Betreiber CLC AG, der im Dezember 2002 durch die ebenfalls börsennotierte Bluebull AG zu 53 Prozent übernommen wurde, hat am Dienstagnachmittag seine Halbjahresbilanz 2003 per Ad-Hoc-Meldung veröffentlicht. Trotz hoher Restrukturierungskosten sei es gelungen, alle Ertragszahlen ins Positive zu wenden, so CLC.

Wegfall von Camelot

Das Betriebsergebnis (EBIT) im ersten Halbjahr 2003 gab die CLC AG mit 2,87 Mio. Euro an. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug das EBIT minus 5,87 Mio. Euro. Den Brutto-Cash-Flow (EBITDA) bezifferte man für das erste Halbjahr 2003 mit 285.032 Euro nach einem EBITDA im ersten Halbjahr 2002 von minus 4,42 Mio. Euro. Die CLC AG wies im ersten Halbjahr 2003 einen Gewinn vor Steuern (EBT) von 2,77 Mio. Euro aus, nach einem Fehlbetrag von 6,03 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz verringerte sich von 14,1 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2002 auf 4,72 Mio. Euro. Als Grund nannte man den Wegfall der insolventen deutschen Tochterfirma Camelot AG, sowie die Konzentration auf kostendeckende Aufträge. Für das zweite Halbjahr erwarte sich das Management einen Abschluss der Sanierungen hinsichtlich der noch verbliebenen Altlasten und weitere Verbesseren der Kennzahlen.

Nach organisatorischen Umstrukturierungen durch CEO Georg Sima, werde dieser per Mitte August aus dem Unternehmen ausscheiden. Bluebull-Eigentümer Michael Lielacher werde bis zur Nachbesetzung der Funktion als Alleinvorstand hingewiesen, gab man am Dienstag bekannt.(APA)

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CLC AG

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