Fund rückstellen

22. August 2003, 22:53
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Museum Carolino Augusteum will neu entdeckte Mauer erhalten

Salzburg - Nach der Entdeckung der mit Fresken bemalten römischen Mauer im Innenhof der Neuen Residenz macht sich das Salzburger Museum Carolino Augusteum (SMCA) intensive Gedanken über deren künftigen Verbleib und Aufstellung. Direktor Erich Marx will nun mit Baufachleuten prüfen, ob die gesamte römische Mauer inklusive Fresken gesichert und vorübergehend gehoben werden kann. Damit wären die Bauarbeiten für die Unterkellerung des Innenhofes für die geplante Sonderausstellungshalle nicht gefährdet, heißt es in am Dienstag.

Dann würde die Mauer wieder an den exakt selben Ort gestellt werden, wobei nur die Höhenlage geringfügig geändert werden müsste. Durch ein Glasfenster im Hof könnten die einzigartigen römischen Wandbemalungen für die Öffentlichkeit auf Dauer sichtbar bleiben. Auch das bereits 1999 gefundene römische Straßenpflaster könnte wieder an Ort und Stelle verlegt und durch ein Glasfenster sichtbar werden. Direktor Marx ist zuversichtlich: "Wir werden alles unternehmen um eine technische Lösung zu finden, die einzigartigen römischen Funde am Originalplatz zu zeigen. Es wird allerdings nur gehen, wenn wir finanzielle Unterstützung durch das Bundesdenkmalamt und internationale Hilfe durch Icomos erhalten."(APA)

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