Web-Filtering-Markt legt stark zu

26. August 2003, 13:00
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Umsatz steigt bis 2007 auf 776 Millionen Dollar an

Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan (F&S) bescheinigt dem Weltmarkt für Web-Filtering-Lösungen in einer neu vorgelegten Studie attraktive Wachstumschancen. So soll der Umsatz von 247 Millionen Dollar 2002 bis zum Jahr 2007 auf 776 Millionen Dollar ansteigen. Laut F&S sehen immer mehr Unternehmen die Notwendigkeit, die Internetnutzung ihrer Mitarbeiter zu überwachen oder zumindest einzuschränken. Gründe dafür seien die Beeinträchtigung der Produktivität der Mitarbeiter, das Blockieren von Übertragungskapazitäten und der Missbrauch des Internets zum Herunterladen urheberrechtlich geschützer oder diskriminierender Inhalte.

Örtlich

Gegenwärtig entfällt der größte Teil des Umsatzes im Web-Filtering-Markt, der hauptsächlich von Spezialanbietern beherrscht wird, auf die USA. Marktführer sind Websense mit 24,5 Prozent Marktanteil und SurfControl mit 18,4 Prozent Marktanteil. Aber aufgrund des guten Wachstums dürften sich laut F&S bald auch Unternehmen wie Microsoft, Computer Associates und Cisco stärker für diesen Markt zu interessieren beginnen.

Überwachung

Unter Web-Filtering oder URL-Blocking versteht man alle Technologien, die geeignet sind, das Internet-Nutzungsverhalten zu überwachen oder zu lenken. Diese Technologien stützen sich auf Datenbanken und intelligente Software, die bestimmte Merkmale von Internetseiten erkennen. F&S weist jedoch darauf hin, dass für viele Unternehmen Web-Filtering-Lösungen noch nicht höchste Priorität haben. Für sie stünden Investitionen in Netzwerksicherheit und Antivirensoftware einstweilen im Vordergrund. (pte)

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