"Düstere Zukunft" für klassische PDAs

16. Oktober 2003, 14:02
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Smartphones und Co. 2003 erstmals vor Handhelds

Mobile Alleskönner wie Smartphones, die Funktionalitäten von Handhelds und Sprachkommunikation vereinigen, werden zunehmend klassische Handhelds ablösen. Nach Berechnungen der Marktforschungsgruppe IDC wird 2003 der traditionelle PDA-Markt weltweit um 8,4 Prozent auf rund 11,4 Mio. Einheiten zurückgehen und damit zum zweiten Mal in Folge ein Minus aufweisen. Dagegen wird der Absatz von Wireless-Geräten stark zulegen: Insgesamt dürften in diesem Jahr über 13 Mio. derartiger Produkte über die Ladentische gehen.

Düster

Für Handhelds ohne Wireless-Funktion sieht IDC eine "düstere Zukunft". Zwar werde der klassische PDA-Markt im kommenden Jahr zu bescheidenen Wachstumsraten zurückkehren. Träume von einem jährlichen Absatz von weltweit 20 Mio. Geräten seien aber unrealistisch, schreibt IDC. Stattdessen müsste sich die Branche auf ein Absatzvolumen von im besten Fall 15 Mio. Handhelds einstellen.

Massenmarkt

Bei den "mobilen Alleskönnern" sieht IDC dagegen im laufenden Jahr ein starkes Wachstum, das auch bis 2007 anhalten sollte. "Da Ästhetik und Funktionalität der Geräte besser werden und die Endkundenpreise sinken, finden solche Produkte zunehmend den Weg in den Massenmarkt", sagte IDC-Analys Kevin Burden. Der Marktforscher sagt den Geräten ein jährliches Wachstum von ganzen 86 Prozent voraus. Dabei haben vor allem die Smartphones, die mobile Sprachen- und Textkommunikation ermöglichen, die Nase vorne. Die Nachfrage nach Geräten, die zwar über Wireless-Funktion verfügen, aber keine Sprachkommunikation ermöglichen, bleibt dagegen flau. (pte)

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IDC

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