Teuerungrate blieb auch im Juli bei 1,1 Prozent

27. August 2003, 13:08
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Zum dritten Mal in Folge - Günstige Flugtickets und niedrige Treibstoffpreise wirkten sich preisdämpfend aus

Wien - Die Preissteigerungen in Österreich haben sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Die Inflationsrate für Juli 2003 hat erneut 1,1 Prozent betragen, hat die Statistik Austria berechnet. Die Teuerungsrate lag somit den dritten Monat in Folge auf demselben Niveau wie in den beiden Vormonaten Juni und Mai. Im April wurden 1,3 Prozent berechnet. Gegenüber dem Vormonat Juni hat sich das allgemeine Preisniveau sogar um 0,1 Prozent vermindert.

Die niedrige Jahresinflation begründet die Statistik Austria mit starken Preisrückgängen bei Flugtickets und durch die derzeit niedrigen Benzinpreise. Gegenüber dem Vormonat verbilligten sich auf Grund des Ausverkaufs Bekleidung und Schuhe, während es bei Hotels und Flugpauschalreisen zu Preissteigerungen kam.

Der Indexstand des Verbraucherpreisindex (VPI) für den Monat Juli 2003 beträgt 105,8 (2000 = 100).

Der Indexstand des für die Währungsunion berechneten Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) beträgt für Juli 2003 109,8 (1996 = 100). Die harmonisierte Inflationsrate für Juli 2003 ist mit 1,0 Prozent (Juni 1,0 Prozent, Mai 0,9 Prozent, April 1,3 Prozent) gleich niedrig wie im Vormonat. Gegenüber dem Vormonat verminderte sich das allgemeine Preisniveau, wie beim nationalen VPI, um 0,1 Prozent.(APA)

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