Bus statt Flug für AUA-Chef

21. August 2003, 14:20
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Fokker wegen Triebwerksproblem nach Graz umgeleitet

Wien/Graz - Die AUA hat dieser Tage nicht nur Probleme mit der Belegschaft. Am Montagabend kam es bei einem AUA-Flug von Kopenhagen nach Wien zu einem Zwischenfall. Etwa 20 Minuten vor der Landung bemerkte der Pilot der Fokker 70 Vibrationen im linken Triebwerk.

Da in Wien zur gleichen Zeit ein Gewitter tobte, entschloss man sich, bei der Landung auf den Grazer Flughafen auszuweichen. Das Aufsetzen in Graz verlief ohne Probleme, bis auf die Vibrationen arbeiteten die Triebwerke tadellos. Die 54 Passagiere, darunter ausgerechnet auch der AUA-Vorstandsvorsitzende Vagn Sörensen, wurden mit dem Bus nach Wien gebracht.

Keine Mängel festgestellt

Bei der Überprüfung der Maschine im Hangar konnten keine Mängel festgestellt werden, eine genauere Untersuchung soll aber noch folgen. Laut AUA bestand während des Fluges jedenfalls keine Gefahr für Fluggäste und Crew.

Wie oft es zu Zwischenfällen bei Flügen kommt, wollte das Flugunternehmen auf STANDARD-Anfrage nicht preisgeben. Bekannt ist, dass es bei der AUA-Tochter Tyrolean Airways in den vergangenen eineinhalb Jahren Dutzende technische Probleme mit dem Flugzeugtyp Dash 8/400 gegeben hat. (gru/DER STANDARD, Printausgabe, 20.8.2003)

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