Ein Dorf als Hotel

25. August 2003, 10:49
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Das ehemalige Fischerdorf Sveti Stefan in Montenegro wurde in den sechziger Jahren zu einer außergewöhnlichen Hotelanlage umgebaut

Die letzten Bewohner verließen 1952 die Fischerinsel. Ende der fünfziger Jahr wurde das Dorf zu einer Hotelstadt mit komfortablen Villen und Appartements umgestaltet. Der Charakter des alten Fischerdorfes ist jedoch geblieben. Man findet sich in einem Labyrinth aus engen, verwinkelte Gassen mit schmalen Treppen, einer orthodoxen Kirche und einer kleinen Kapellen wieder. Selbst in den Geschäften und Friseurläden der Hotelinsel ist der Flair eines verträumten Dorf erhalten geblieben.

Sveti Stefan ist über einen schmalen Fußweg mit dem Festland verbunden. Beide Seiten des Dammes werden von feinen Sandstränden gesäumt.

Nach der Eröffnung in den frühen sechziger Jahren wurde Sveti Stefan zum Treffpunkt internationaler Prominenz. Sophia Loren, Klaus Kinski oder Claudia Schiffer und auch Queen Elizabeth waren Gäste dieser Nobelherberge. 1968 wurde die Anlage von Paris Match zu einem der zehn besten Hotels der Welt ernannt. Und noch heute zählt die Hotelinsel zu den beeindruckensten Anlagen. Schon alleine das Frühstück auf der Terrasse hoch über dem azurblauen Meer ist ein Erlebnis. Sophia Loren sagte bei einem Besuch in Sveti Stefan: "Als wäre ich in die Stadt aus dem schönsten Märchen meiner Kindheit zurückgekehrt." (red)

Info

Hotel Sveti Stefan
Appartements, Suiten, Pool. TV, Tel., Bad in jedem Zimmer.
Zwischen 70 und 150 € pro Nacht;
Tel. 00381-86/45 25 72, Fax 00381-86/45 25 93.

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    Die ehemalige Fischerinsel

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