2:4 gegen Parma - Milan immer ärmer

16. März 2014, 18:12
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Mailänder kassieren nächsten Tiefschlag, Cassano steuert zwei Treffer bei - Ernste Sorgen auch für Garics

Mailand - Der AC Milan muss in der Serie A den nächsten Rückschlag einstecken. Nach einer frühen Roten Karte gegen Torhüter Christian Abbiati (6.) verlor Milan am Sonntag das Heimspiel gegen den FC Parma mit 2:4. Für die in der Tabelle weit abgeschlagenen war es bewerbsübergreifend die vierte Niederlage in Serie.

Zwar hatten die Mailänder einen 0:2-Rückstand nach zwei Treffern von Routinier Antonio Cassano (9./Elfmeter, 51.) durch Adil Rami (56.) und Mario Balotelli (76./Elfmeter) noch wettmachen können, doch dann besiegelten Amauri (78.) und Jonathan Biabiary (95.) den schlussendlichen K.o. der Hausherren. Als Zwölfter hat Milan nun kaum mehr Aussichten, in der kommenden Saison international zu spielen.

Nach der Niederlage stellten sich Milans Trainer Clarence Seedorf und einige Führungsspieler einem Gespräch mit Vertretern verärgerter Ultras. Mario Balotelli und Kaka sollen darunter gewesen sein, wie italienische Medien berichteten. Im Zentrum der Anhänger-Kritik stehen der für misslungene Transfers verantwortlich gemachte Geschäftsführer Adriano Galliani und auch Balotelli, nach seinen zuletzt schwachen Vorstellungen.

Höchst benzlig wird die Lage auch für den FC Bologna. Das Team von György Garics rutschte nach einem 1:2 im Nachzüglerduell in Livorno in die Abstiegszone. Die Hausherren legten durch Tore von Marco Benassi (46.) und Paulinho (52.) vor, nach Ausschlüssen von zwei Livorno-Spielen im Finish verkürzte Bologna durch Lazaros Christodoulopoulos (86./Elfmeter) nur noch.

Garics saß nach seiner Oberschenkelverletzung zunächst auf der Bank. Bereits nach einer Viertelstunde wurde er aber für einen verletzten Teamkollegen eingewechselt. Auf den 17. Livorno fehlt Bologna nun ein Punkt. (APA/red - 16.3. 2014)

  • Betropetzt: die Milan-Stürmer Mario Balotelli und Gianpaolo Pazzini.
    foto: apa/epa/dal zennaro

    Betropetzt: die Milan-Stürmer Mario Balotelli und Gianpaolo Pazzini.

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