Japanische Großbank Mizuho wegen Bitcoin-Verlusten angeklagt

16. März 2014, 14:38
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Soll vom angeblichen Betrug auf der Bitcoin-Börse Mt. Gox profititiert haben

Die Klage gegen die insolvente Bitcoin-Börse Mt. Gox ist auf die japanische Großbank Mizuho ausgeweitet worden. Dem Kreditinstitut wird vorgeworfen, den ehemaligen weltgrößten Handelsplatz für die Internet-Währung beim Betrug unterstützt zu haben, wie aus der am Freitag ergänzten Sammelklage vor einem Gericht in Chicago hervorgeht.

Bank soll profitiert haben

Die Bank habe Gelder ihrer Kunden nicht vom Kapital der japanischen Bitcoin-Börse getrennt und durch ihr Verhalten die Verluste der Bitcoin-Kunden vergrößert. "Mizuho profitierte von dem Betrug", heißt es in der Anklageschrift. Auch kanadische Bitcoin-Händler reichten gegen Mt. Gox und Mizuho eine Sammelklage ein.

Fast 500 Millionen Dollar

Mt. Gox hatte Ende Februar das Aus verkündet. Die Börse gab an, durch einen Hackerangriff um Bitcoins und Barmittel im Wert von fast einer halben Milliarde Dollar gebracht worden zu sein. Der Fall war ein schwerer Schlag für die Internetwährung, die im vergangenen Jahr einen Siegeszug mit extremen Kurssteigerungen erlebt hatte. Die Währung ist rein virtuell und kann an speziellen Börsen in reales Geld getauscht werden. Es steht aber keine Regierung oder Zentralbank für die Cyber-Währung ein. (APA/Reuters, derStandard.at, 16.3.2014)

  • Mizuho soll laut Anklage vom Mt.Gox-Skandal profitiert haben
    foto: reuters/yuya shino

    Mizuho soll laut Anklage vom Mt.Gox-Skandal profitiert haben

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