Facebook: "Wollen Sicherheitsprobleme von WhatsApp lösen"

16. März 2014, 10:05
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WhatsApp soll zwar eigenständig bleiben, das Sicherheitsteam von Facebook werde aber eine "enge Zusammenarbeit" suchen

Facebook möchte den kürzlich erworbenen Messenger-Dienst WhatsApp sicherer machen. So soll die App beispielsweise in Facebooks "White Hat Bounty Programm" aufgenommen werden, bei dem Hacker versuchen, Sicherheitslücken in Anwendungen großer IT-Konzerne zu finden.

Modell Instagram

Zusätzlich wird ab sofort das Sicherheitsteam von Facebook für WhatsApp mitzuständig sein. Man wolle, wie bei Instagram, eng zusammenzuarbeiten, um sichere Anwendungen zu garantieren, so Scott Renfro, beim sozialen Netzwerk für Sicherheit zuständig.

Sicherheitslücken bekannt

WhatsApp war in den vergangenen Monaten mehrmals aufgrund von Sicherheitslücken in die Schlagzeilen geraten. So hatte ein niederländischer Entwickler vorgezeigt, dass fremde Android-Apps theoretisch auf WhatsApp-Nachrichten zurückgreifen können, wenn User sie unabsichtlich dazu berechtigen.

Verschlüsselung für Großeltern

Facebook-Sicherheitsspezialist Renfro zählt in einem Interview mit dem deutschen Spiegel auch den Schutz vor Spionage zu den „Top-Prioritäten". Er betont allerdings, dass es schwierig wäre, leicht anwendbare Formen der Verschlüsselung zu finden. Ziel sei es aber, "ein Modell zu finden, wie auch unsere Großeltern absolut sicher kommunizieren können", so Renfro im Interview. (red, derStandard.at, 16.3.2014)

  • Facebook will zwar nicht in die Eigenständigkeit von WhatsApp eingreifen, sich aber um Sicherheitsprobleme kümmern
    foto: reuters/dado ruvic

    Facebook will zwar nicht in die Eigenständigkeit von WhatsApp eingreifen, sich aber um Sicherheitsprobleme kümmern

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