"Das war aber ein sehr harter Ausschluss"

16. März 2014, 19:53
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Salzburg - WAC:

  • Roger Schmidt (Salzburg-Trainer): "Wir haben gezeigt, dass wir das Spiel sehr ernst nehmen. Wir sind weiterhin in einer sehr guten Verfassung. Wir wollen beste Unterhaltung präsentieren, immer auf der Jagd nach Toren sein. Wir mussten aber geduldig sein. Denn Wolfsberg hat sehr kompakt agiert. Jetzt freuen wir uns riesig auf die Partie gegen Basel. Das kann eine großartige Woche für uns werden."
  • Dietmar Kühbauer (WAC-Trainer): "Die Rote Karte war der Knackpunkt, da haben wir uns selbst geschwächt. Das war aber ein sehr harter Ausschluss. Wir wären im Spiel geblieben, wir haben gewusst, dass es schon mit elf Leuten schwer ist. Salzburg hat aus fast jeder Möglichkeit ein Tor gemacht. Man muss gegen Salzburg mehr am Körper spielen."

Grödig - Wacker Innsbruck:

  • Adi Hütter (Grödig-Trainer): "Ich finde, dass das Ergebnis grundsätzlich in Ordnung geht. Ich habe meine Mannschaft spielerisch viel besser gesehen, auch wenn Innsbruck Chancen auf das 2:0 hatte. Ich habe viele Ansätze gesehen, die mir sehr gut gefallen haben."
  • Michael Streiter (Wacker-Innsbruck-Trainer): "Es ist bitter, wenn man sich die Riesenchance zum 2:0 von Wernitznig anschaut. Wir machen aber die Dinge einfach nicht und dann ist es so wie in den letzten Spielen, ein kleiner Touch von uns führt zu einem Gegentor. Wir haben beim Zweiten auswärts ein 1:1 geholt, da kann man irgendwie zufrieden sein, aber nicht wenn man 1:0 führt und dann nicht gewinnt. Es ist alles auch eine Kopfsache, man sieht, dass die Spieler in manchen Situationen nicht so befreit sind, sich nicht richtig trauen mitzugehen, das fallt uns immer etwas auf den Kopf, aber wenn man unten drinnen steht ist es eben schwer leichtfertig Fußball zu spielen. Es ist mühsam, wir werden es von Woche zu Woche aber wieder probieren."

Rapid - Ried

  • Zoran Barisic (Rapid-Trainer): "Der Unterschied zu den letzten Spielen war, dass wir diesmal als Sieger vom Platz gegangen sind. Meine Mannschaft spielt einen guten Fußball. Man hat auch wieder ein Team gesehen, das gemeinsam kämpft und sich unbedingt weiterentwickeln will. Auch wenn die Chancenauswertung wieder nicht so gepasst hat, ist es für mich wichtig, dass wir uns permanent Chancen erarbeiten. Für mich ist die Welt, so wie sie jetzt ist, genauso in Ordnung wie sie mit fünf oder sechs Punkten mehr wäre."
  • Michael Angerschmid (Ried-Trainer): "Rapid hat zu Beginn viel Druck nach vorne gemacht. Aber wir konnten die Partie in der ersten Hälfte offen halten, hatten eine große Chance und viele Standards. In der zweiten Hälfte hat durch die zwei verletzungsbedingten Wechsel die Ordnung nicht mehr gepasst. Wir haben aber das Tor in einer Phase bekommen, als wir uns vom Druck befreit hatten. Deshalb schmerzt es besonders."

Sturm Graz - Austria

  • Darko Milanic (Trainer Sturm): "Es war ein sehr schweres Spiel. Wir haben versucht, ohne Spielaufbau mit langen Bällen zu Chancen zu kommen und haben extrem viel gekämpft. Ich bin mit dem 1:1 zufrieden. Wir haben diesen Punkt verdient, es war sehr wichtig, wie die Spieler nach den letzten Spielen reagiert haben. Ich habe beim Freistoß vor dem 0:1 auch kein Foul gesehen."
  • Herbert Gager (Trainer Austria): "Spielerisch war die Partie nicht so gut, ziemlich zerfahren. Es gab viele Pfiffe des Schiedsrichters und Unterbrechungen. Nach der ersten Spielhälfte war das Unentschieden okay, aber nach unserer Führung wurde ein Foul gesehen, das keines war. Es ist unglaublich, unser Spieler köpfelt den Ball weg. Wenn das ein Foul war, dann müsste es 15 bis 20 Elfer pro Spiel geben."

Admira - Wr. Neustadt

  • Walter Knaller (Admira-Trainer): "Wr. Neustadt war in der ersten Hälfte besser, wir effektiver. In der zweiten haben wir phasenweise schönen Fußball gespielt." Zum Abstiegskampf: "Jetzt können wir uns nur noch selbst schlagen, wenn wir nachlässig werden. Ich bin aber überzeugt, dass wir weiter kämpfen werden."
  • Heimo Pfeifenberger (Wr. Neustadt-Trainer): "Wir haben in der ersten Hälfte stark gespielt, sind aber etwas unglücklich auch durch individuelle Fehler in Rückstand geraten. Dank der zweiten Hälfte hat Admira verdient gewonnen. Da sind wir nicht mehr so ins Spiel gekommen, die Admira war dann auch gefährlich. Aber es ist kein Beinbruch. Wir sind ja noch nicht so gefestigt. Die Admira ist zuhause auch stark."
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