Bill Gates: “Microsoft war an WhatsApp interessiert“

15. März 2014, 11:50
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Ob Redmonder 19 Milliarden für Messaging-App bezahlt hätten lässt der 58-Jährige offen - Zuckerberg soll “weise“ gehandelt haben

Bevor WhatsApp von Facebook für 19 Milliarden US-Dollar übernommen wurde, gab es neben Google noch einen weiteren Interessierten: Microsoft. Bill Gates, Mitbegründer des Redmonder IT-Riesen gab in einem Interview mit dem Rolling Stone-Magazin an, dass das Unternehmen ebenso an WhatsApp interessiert war. Ob Microsoft 19 Milliarden für einen Dienst ohne Ertragsmodell ausgegeben hätte, lässt Gates aber offen.

Zuckerbergs Aggressivität war “weise“

Obwohl der Preis für die Messager-App höchst unverhältnismäßig erscheint, denkt der 58-Jährige, dass Marc Zuckerbergs Aggressivität “weise“ war. Die Nutzerbasis soll laut Gates sehr wertvoll geworden sein, außerdem könnte man WhatsApp auf andere Bereiche erweitern. Für den ehemaligen Microsoft-CEO wäre es etwa möglich, dass man mit der Software zukünftig Dokumente verschicken oder gegeneinander spielen könnte.

Kein Vergleich mit Facebook-Chef

Zuletzt wurde vom Rolling Stones-Magazin ein Vergleich mit Zuckerberg gezogen, dieser wurde von Gates jedoch nicht bestätigt, da er sich selbst als Programmierer und den Facebook-Chef eher als Produktmanager sehen würde. (dk, derStandard.at, 15.03.2014)

  • Ist nicht wie Marc Zuckerberg, findet ihn aber schlau.
    foto: apa/reynolds

    Ist nicht wie Marc Zuckerberg, findet ihn aber schlau.

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