18 Tote bei Anschlägen in Pakistan

14. März 2014, 13:48
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Mehr als 50 Verletzte

Islamabad - Bei zwei Anschlägen in Pakistan sind am Freitag mindestens 18 Menschen getötet und mehr als 50 weitere verletzt worden. In der südwestpakistanischen Provinzhauptstadt Quetta geriet ein Fahrzeug der Grenztruppen in eine Sprengfalle, wie ein FC-Sprecher sagte. Zehn Menschen seien bei der Explosion getötet und mehr als 30 weitere verletzt worden. Die Soldaten im Fahrzeug seien unverletzt geblieben.

Am Rande der nordwestpakistanischen Provinzhauptstadt Peshawar riss ein Selbstmordattentäter nach Angaben der Polizei sieben Zivilisten mit in den Tod, mindestens 25 Menschen wurden verletzt. Bei dem Attentäter handelte es sich demnach um einen Teenager.

Zunächst bekannte sich niemand zu den Anschlägen. Im Südwesten Pakistans kämpfen balochische Separatisten für eine Abspaltung der rohstoffreichen Provinz von Pakistan. Im Nordwesten sind vor allem radikalislamische Taliban-Gruppen aktiv.

Seit knapp zwei Wochen gilt zwischen der Taliban-Dachorganisation TTP und der Regierung eine vorläufige Waffenruhe. Trotzdem kommt es immer wieder zu Anschlägen. Zwischen Unterhändlern der Konfliktparteien laufen Gespräche über mögliche Friedensverhandlungen. (APA, 14.3.2014)

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