Brutale Überfälle wegen Handys in Wien

14. März 2014, 11:45
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21-Jähriger bekam im Türkenschanzpark Messer in den Bauch - Faustschlag beim Praterstern ohne Vorwarnung

Wien - Zwei brutale Überfälle auf offener Straße beschäftigen die Wiener Polizei: Am Donnerstagabend bekam ein 21-Jähriger im Währinger Türkenschanzpark ein Messer in den Bauch, weil er sein Handy nicht hergeben wollte. Bereits am Mittwochnachmittag schlug ein Räuber einem Telefonierenden beim Praterstern die Faust ohne Vorwarnung ins Gesicht, weil er dessen Handy wollte.

Laut Polizeisprecher Thomas Keiblinger hatte der junge Mann im Türkenschanzpark kurz vor 19 Uhr sein Mobiltelefon in der Hand, als es ihm ein Räuber entreißen wollte. Der 21-Jährige wehrte sich und beschimpfte den Aggressor, bis der Räuber zu einem Messer griff und es dem Opfer in den Bauch rammte. Der Täter ergriff ohne Beute die Flucht. Der schwer geschockte 21-Jährige ging noch bis zum Bischof-Faber-Platz, wo er erst die stark blutende Wunde bemerkte. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr bestand nicht. Vom Täter fehlte jede Spur.

Am Mittwoch um 14.20 Uhr wurde ein 27-Jähriger in der Nähe des Pratersterns in der Leopoldstadt Opfer eines Überfalls. Der 27-Jährige telefonierte gerade, als ihm ein Mann einen Faustschlag ins Gesicht verpasste. Das Handy fiel zu Boden, der Räuber schnappte sich das Gerät und flüchtete. Das Opfer wurde leicht verletzt. (APA, 14.3.2014)

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