Xbox-Manager kritisiert "ungesundes" Fanboytum

14. März 2014, 10:21
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Eine Konsole zu besitzen heißt nicht, andere ablehnen zu müssen, sagt Phil Spencer

Phil Spencer, Vizepräsident der Microsoft Game Studios, hat sich im Rahmen der Gaming Expo des SXSW-Festivals einer Diskussion zur Spieleindustrie gestellt. Dabei fand er auch Worte zu den Auseinandersetzungen der Besitzer verschiedener Spielekonsolen.

Es scheine sich um jede Plattform eine "natürliche Fraktion" ihrer Besitzer zu bilden, wird er von CVG zitiert. "Und dann gibt es diese 'ungesunde Abneigung' für Leute, die eine andere Konsole besitzen."

Spencer spielt auch auf PS4 und Wii U

Ein Phänomen, das Spencer nicht versteht. Während er sich sehr darüber freut, wenn jemand ein Anhänger von Microsofts eigener Konsole, der Xbox, ist, bedeute dies nämlich nicht, dass man nicht auch andere Plattformen gut finden könne oder diese ablehnen müsse. Er sei zwar für Konkurrenz, diese solle aber auf dem Markt stattfinden.

Er selbst besitzt nach eigenen Angaben neben der Xbox auch eine PlayStation 4 und eine Wii U, auf welchen er auch spiele. "Ich lerne eine Menge daraus, was auf diesen Plattformen passiert", meint er. Zur PS4 hatte Spencer sich schon zu Jahresbeginn positiv geäußert und Sony zum "gut gemachten Job" gratuliert. (red, derStandard.at, 14.03.2014)

Video: Spencer SXSW

  • Phil Spencer (r.) mit einem der ersten Xbox One-Besitzer.
    foto: reuters

    Phil Spencer (r.) mit einem der ersten Xbox One-Besitzer.

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