Aufregung um zu knappe Uniformen

13. März 2014, 16:32
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Flugbegleiterinnen in extrakurzen Miniröcken sollen Werbung für neue Flugverbindungen einer japanischen Airline machen

Bei der japanischen Skymark setzt man offensichtlich auf Verführung. Die neue Uniform für die Bordcrew stößt allerdings auf wenig Begeisterung, wie internationale Medien melden.

Der neue "Sixties-Look" beinhaltet extrakurze Miniröcke für die Flugbegleiterinnen, die nicht einmal die Oberschenkel bedecken. Die japanische Gewerkschaft der Flugbegleiter sieht darin eine "Einladung zur sexuellen Belästigung".

Minirock als Lockmittel

Die Airline ist der Meinung, mit dem neuen Outfit mehr Kunden anzulocken. Für die Gewerkschaft ist das ein klares Zeichen dafür, dass die Flugbegleiterinnen wie Ware behandelt werden.

Flugbegleiterinnen haben ihre Sorgen bei der Gewerkschaft deponiert und geben an, dass sie ihre Arbeit nicht richtig machen könnten, weil sie Angst hätten, von Passagieren aufgrund der extrakurzen Röckchen mit dem Handy fotografiert zu werden.

Skymark will mit den neuen Uniformen in diesem Frühjahr für Inlandsflüge im Airbus A330 werben. Laut Airline soll keine Mitarbeiterin gezwungen werden, die Uniform zu tragen, wenn sie das ausdrücklich ablehnt. Allerdings sei man enttäsucht, dass das neue Outfit so verzerrt wahrgenommen werde. (red, derStandard.at, 13.3.2014)

  • Die japanische Airline Skymark will mit dem Sexappeal ihrer Mitarbeiterinnen um Kunden werben.

    Die japanische Airline Skymark will mit dem Sexappeal ihrer Mitarbeiterinnen um Kunden werben.

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