EU-Wahl: ÖVP plakatiert Karas ohne Parteilogo

13. März 2014, 13:50
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Aber eigene ÖVP-Sujets - Wahlkampfauftakt am 25. April in Linz

Wien - Die ÖVP hat am Donnerstag ihre Kampagne für die EU-Wahl am 25. Mai präsentiert. Die Partei fährt dabei auf zwei Schienen: Es gibt Plakate der ÖVP sowie jene des Spitzenkandidaten Othmar Karas, diese aber ohne Parteilogo. Wahlziel sei es, wieder stärkste Kraft zu werden, sagte Generalsekretär Gernot Blümel bei der Enthüllung.

"ÖVP - Liste Othmar Karas"

Antreten wird die Volkspartei als "ÖVP - Liste Othmar Karas". Den Wahlkampfauftakt begeht sie am 25. April in Linz, voraussichtlich im Design Center. Die erste Plakatwelle wird allerdings schon ab Samstag österreichweit affichiert, unmittelbar nach dem Beschluss der Kandidatenliste am Freitag im Bundesparteivorstand. Die zweite kommt nach Ostern zum Wahlkampfauftakt, die dritte kurz vor der Wahl, erläuterte Kampagnenleiter Andreas Würfl.

Die ersten Plakate zeigen Karas' Konterfei. "Weil ich Österreich liebe, arbeite ich für ein besseres Europa", lautet der Slogan, der mit dem Spruch "OK für Europa" unterlegt ist. Man wolle damit über die ÖVP hinaus Wähler ansprechen, erläuterte Blümel. Auf die parteiinterne Mobilisierung zielen dagegen die ÖVP-Plakate ab, die den Spruch "Ein besseres Europa. Für ein starkes Österreich." tragen und ohne Kandidatenfoto auskommen.

Gemeinsamer Auftritt

Wie viel die ÖVP für den EU-Wahlkampf ausgibt, wollte der Generalsekretär nicht verraten. Man werde jedenfalls die Wahlkampfkosten-Obergrenze einhalten. Diese beträgt sieben Millionen Euro. Plakate mit dem europaweiten EVP-Spitzenkandidaten Jean-Claude Juncker wird es nicht geben, für 7. Mai ist aber ein gemeinsamer Auftritt mit Karas vorgesehen.

Für die Kampagnenstrategie sind die Werber Hemma Sassmann und Alfred Koblinger zuständig. Für die Kreation zeichnet Christoph Janauschek verantwortlich, für die Implementierung Markus Gruber beziehungsweise die Agentur GPK. Im Internet läuft die Kampagne unter besseres-europa.at, auch diverse Social-Media-Kanäle werden bespielt. (APA, 13.3.2014)

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