iOS 7.1: Apple erschwert Abstellen von Ortungsdienst "iBeacon"

13. März 2014, 12:27
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Künftig umweg zu Datenschutzeinstellungen für einzelne Apps notwendig

Die neue Version 7.1 von Apples mobilem Betriebssystem iOS bringt allerlei begrüßenswerte Neuerungen und Verbesserungen, darunter Kompatibilität zur Autointegration "CarPlay". Eine Änderung allerdings dürfte Datenschützern sauer aufstoßen: der Indoor-Ortungsdienst "iBeacon" lässt sich nicht mehr ohne weiteres abstellen.

Umweg

Genehmigt man der Bluetooth-basierten Positionserfassung einmal den Betrieb, lässt sich dies nun nicht mehr einfach revidieren, wie Beekn schreibt. Eingesetzt wird iBeacon beispielsweise von Händlern, um mehr Aufschlüsse über ihre Kunden zu erhalten. Apple nutzt den Dienst wiederum, um Besuchern der eigenen Stores Content auf ihre Geräte zu schicken.

Auch wenn eine damit arbeitende App über den App Switcher vollständig geschlossen wird, arbeitet der Tracking-Service am jeweiligen Apple-Gerät weiter, auch wenn dieses neu gestartet wird. Erst in den Datenschutzeinstellungen der einzelnen Apps ist eine Deaktivierung möglich, die nach jeder erneuten Freigabe wiederholt werden muss – ein deutlich umständlicherer Weg, als die App einfach zu schließen.

Cebit-Testlauf

Wie Heise berichtet, wird iBeacon auch auf der Cebit an einigen Ständen erprobt. Der Dienst funktioniert außerdem auch auf Android-Geräten, sofern diese den Bluetooth Low-Energy-Standard unterstützen. (red, derStandard.at, 13.03.2014)

  • Nach dem iOS 7.1-Update lässt sich iBeacon nicht mehr einfach deaktivieren.

    Nach dem iOS 7.1-Update lässt sich iBeacon nicht mehr einfach deaktivieren.

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