Gesicht mit Teilen aus 3-D-Drucker rekonstruiert

12. März 2014, 17:41
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Neue Methode hilft 29-jährigem Unfallopfer

Swansea - Britische Chirurgen haben das Gesicht eines jungen Mannes, der nach einem Motorradunfall schwer entstellt war, mit Hilfe eines 3-D-Druckers weitgehend wieder hergestellt. Der Chirurg Adrian Sugar vom Morriston Krankenhaus in Swansea erklärte, die Ergebnisse seien ohne Vergleich mit allem, was er bis dahin erreicht hatte (Fotos finden Sie über den untenstehenden Link).

Der 29-jährige Stephen Power hatte sich bei dem Unfall 2012 trotz eines Helms Oberkiefer, Nase und beide Wangenknochen gebrochen. Dank der Operation sieht sein Gesicht jedoch wieder annähernd so aus wie früher. Die Ergebnisse seien "vollkommen lebensverändernd", sagte Power dem Rundfunksender BBC. "An dem Tag, an dem ich aufwachte, konnte ich konnte den Unterschied sofort sehen."

Die Ärzte verwendeten einen CT-Scan von Powers Schädel, um daraus ein Modell zu drucken, auf dessen Grundlage Anleitungen und Platten gedruckt wurden. Anhand dieser Anleitungen konnten schließlich die gebrochenen Knochen im Gesicht wieder an ihren Platz gebracht und mittels der Platten zusammengesetzt werden. "Ohne diese hoch entwickelte Technologie muss man freihändig arbeiten. Man muss raten, wohin alles gehört", erklärte Sugar. (APA/red, derStandard.at, 12.3.2014)

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