"Überstunden, Lügen, Arschlöcher"

12. März 2014, 13:08
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Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten setzt sich in Anlehnung an "Die Zeit"-Video-Kampagne für bessere Produktionsbedingungen ein

Hamburg - Für faire Arbeitsbedingungen kämpf der Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten Freischreiber mit der Kampagne "Für die Zeit". Angelehnt ist die Aktion an die Kino-Kampagne der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit", die unter dem Slogan "Ich schreibe für Die Zeit" fünf Autoren vorstellt.

Der Grund: "Wir lesen anders, intensiver, sobald wir etwas über die Autoren erfahren."

Für die "Freischreiber"-Aktion war ein anderer Punkt ausschlaggeben. Auch hier werden fünf freie Autoren in kurzen Filmen porträtiert, jedoch lautet der Text dazu: "Wir lesen anders, intensiver, wenn wir etwas über die Produktionsbedingungen wissen."

Die Autoren setzen sich für eine "faire Zusammenarbeit zwischen Redaktionen und freien Autoren" ein.

Denn die Realität sieht oft so aus, wie ein Blogeintrag überschrieben ist, auf den Freischreiber verweist: "Überstunden, Lügen, Arschlöcher" - ein Beitrag über die "unterbezahlte Hölle" der Medienbranche. (red, derStandard.at, 12.3.2014)

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