Investor soll Ditech retten

11. März 2014, 18:59
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Computerhändler vorest nicht mehr auf geizhals.at gelistet - Hoher Zeitdruck für Sanierung

Der insolvente Wiener Computerhändler Ditech verhandelt intensiv mit einem Investor, berichtet der "Kurier". Dabei soll es sich dabei um eine polnische Handelsfirma drehen, Namen wurde keiner genannt. Die entscheidende Unterschrift fehle noch, sagte ein Ditech-Sprecher.

Übernahme um einen Euro

Der Investor soll 100 Prozent des Unternehmens um einen Euro übernehmen um dann einen einstelligen Millionenbetrag einschießen und Haftungen gegenüber Lieferanten übernehmen. Damit sollen auch der dreimonatige Fortbetrieb innerhalb des geplanten Sanierungsverfahrens und die erste Teilquote für die Gläubiger finanziert werden. Die Gründer Aleksandra und Damian Izdebski sollen das Recht auf einen Rückkauf von 49 Prozent haben.

Unterschrift fehlt

Ein Vorvertrag wurde laut der Zeitung bereits unterzeichnet. Es bestehe erheblicher Zeitdruck, spätestens am Donnerstag müsse der Einstieg des Investors fix sein. Schon am Freitag müsse Anwalt Proksch die Einleitung eines Sanierungsverfahrens über die Ditech GmbH beim Handelsgericht Wien beantragen, um die insolvenzrechtlichen Bestimmungen (60-Tage-Frist ab Zahlungsunfähigkeit) einhalten zu können.

"Ich bedauere die Entwicklung sehr"

Ditech ist inzwischen bei der populären Online-Preisvergleichsplattform geizhals.at nicht mehr gelistet. "Sobald ein Insolvenzverwalter bestellt ist und es sicher ist, wie es weitergeht, wird Ditech natürlich wieder aktiviert. Ich bedauere die Entwicklung sehr", sagte geizhals.at-Sprecherin Vera Pesata auf Anfrage. (APA, 11.3.2014)

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    foto: apa
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