ORF-Geschäftsführung: Gemeinsamer Standort ermögliche Innovationen

11. März 2014, 18:47
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Wrabetz reagierte auf Kritik des ORF-Redakteursrates - Dateilumsetzung werde man "gemeinsam mit Redakteursrat und Betriebsrat" erarbeiten

Wien - ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz hat am Dienstag auf die vom ORF-Redakteursrat geäußerte Kritik an der Standortentscheidung reagiert. Dem Beschluss sei ein "eingehender Analyse- und Untersuchungsprozess" vorausgegangen. Außerdem würden durch die Zusammenführung der Wiener ORF-Standorte am Küniglberg "jene Spielräume geschaffen werden, die für Innovationen nötig sind", so Wrabetz.

Im Rahmen einer Führungskräfte-Informationsveranstaltung im ORF-Zentrum betonte der Generaldirektor weiters, dass "die Detailumsetzung des neuen multimedialen Newsrooms gemeinsam mit Redakteursrat und Betriebsrat zu erarbeiten" sei. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden durch die Etablierung von Nutzervertreter in die Erarbeitung des konkreten Raum- und Funktionsprogramms eingebunden. Das ORF-Zentrum wird durch die Zusammenführung von Radio, Fernsehen und Online zu einem der größten Medienkompetenzzentren in Europa."

Das Projekt sei "eines der am besten vorbereiteten und am besten geprüften Projekte der vergangenen Jahre", betonte auch ORF-Finanzdirektor Richard Grasl. "Die Folgen sind entgegen den Behauptungen des Redakteursrates sehr gut untersucht und abschätzbar." Er lade dessen Mitglieder ein, die Detailplanungen einzusehen und zu diskutieren. "Durch die Konsolidierung an einem Standort wird der ORF ab 2020 mehr Geld für das Programm zur Verfügung haben." Die vom Redakteursrat geäußerte Kritik am ORF-Stiftungsrat, der die Entscheidung intensiv begleitet und unterstützt habe, wies die ORF-Geschäftsführung zurück. (APA, 11.3.2014)

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