EU-Wahl: Für die Kleinen beginnt das große Sammeln

11. März 2014, 17:46
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2600 Unterschriften müssen bis zum 11. April gesammelt werden

Wien - "Wir unterliegen der Diktatur der deutschen Sparpolitik": Einen Vorgeschmack auf ihren EU-Wahlkampf hat Ulrike Haider-Quercia, Jörg Haiders Tochter und nun BZÖ-Frontfrau, am Dienstag in Klagenfurt gegeben. Einen Monat, bis 11. April, haben die Orangen nun Zeit, für ihre Kandidatur die 2600 notwendigen Unterstützungserklärungen zu sammeln.

Sechs Parteien stehen schon fix auf den Stimmzetteln für die EU-Wahl am 25. Mail, weil sie ihren Wahlvorschlag von einem EU-Abgeordneten bzw. drei Nationalratsabgeordneten unterschreiben lassen können: ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grüne, Neos und die Liste Rekos von Ewald Stadler, einst EU-Abgeordneter des BZÖ, nun Obmann der "Reformkonservativen".

Er und die Spitzenkandidatin der Neos haben ihre Listen bereits bei der Bundeswahlbehörde im Innenressort eingereicht - Angelika Mlinar als Erste in der Nacht auf Dienstag.

2600 Unterstützungen sammeln will die KPÖ-Piraten-Wandel-Plattform "Europa anders", obwohl sie auf die Unterschrift ihres Spitzenkandidaten Martin Ehrenhauser zurückgreifen könnte, der 2009 noch auf der Liste von Hans-Peter Martin zu finden war. Sammeln muss neben dem BZÖ auch "EU Stop", eine Liste von EU-Gegnern. (APA, red, DER STANDARD, 12.3.2014)

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