Fenninger-Bestzeit im Lenzerheide-Training

11. März 2014, 13:14
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Höfl-Riesch krank, deutsche Konkurrentin um Gesamtweltcup hat Fieber - DVS-Alpindirektor Maier: "Startverzicht Präventivmaßnahme"

Anna Fenninger hat am Dienstag mit der Bestzeit im zweiten Training der alpinen Skidamen für die Abfahrt in Lenzerheide ihre aktuelle Topform unterstrichen. Die Salzburgerin ist bereit für den finalen Kampf um den Gesamtweltcup. Konkurrentin Maria Höfl-Riesch ließ den Zeitlauf aus, sie hatte in der Nacht Fieber bekommen. Das Antreten der Deutschen am Mittwoch scheint aber nicht gefährdet.

Die im Gesamtweltcup 29 Punkte hinter Höfl-Riesch liegende Fenninger war von ihrer Topzeit im zweiten Trainingslauf selbst "ein bisschen" überrascht. "Ich habe versucht, das umzusetzen, was ich mir gestern im Video angeschaut habe. Teilweise habe ich die Passagen echt sehr gut erwischt, bin höher rausgekommen, als ich erwartet habe, und hatte deshalb guten Speed gehabt."

Die Salzburgerin hatte 0,86 Sekunden Vorsprung auf die Schweizerin Fabienne Suter, dahinter folgten ex aequo Lara Gut (SUI/1,25) und Nicole Schmidhofer (AUT/1,25) sowie Elisabeth Görgl (1,47). Mit ihrer Zeit von 1:33,01 Minuten wäre Fenninger bei den Herren, die den exakt gleichen Kurs, aber freilich anderen Skiradius fahren, an die 16. Stelle gekommen. "Das ist eigentlich egal, ich fahre nicht gegen sie. Aber vielleicht sieht man, dass wir auch gut drauf sind und was leisten", meinte Fenninger.

Dass Höfl-Riesch nicht am Start war, müsse ihr "wurscht" sein, sagte Fenninger. "Ich darf nicht auf sie schauen, ich muss auf mich schauen." Die Deutsche hatte in der Früh getwittert, dass sie wegen Fiebers und schlimmen Hustens auf das Training verzichten müsse. "Ich hoffe, ich kann das Rennen morgen fahren", hatte Höfl-Riesch mitgeteilt.

DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier bezeichnete die Nichtteilnahme als "präventive Maßnahme". "Ich glaube, dass es ihr nicht so besonders schlecht geht. Das Problem ist, riskiert man, dass sie nicht gesund an den Start geht und es sein kann, dass sie die ganze Woche verliert. Oder macht man es so, wie wir entschieden haben. Wir geben ihr einen Tag Pause, damit sie sich regenerieren kann und man die eine oder andere medizinische Notwendigkeit durchführen kann, damit sie morgen wieder an den Start gehen kann", sagte Maier im Zielraum. (APA, 11.3.2014)

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