Euro seitwärts

7. März 2014, 19:36
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Wien - Der Euro hat sich am Freitag im späten europäischen Handel mit seitwärts gerichteter Tendenz gezeigt, nachdem er im Vorfeld des US-Arbeitsmarktberichts auf sein Tageshoch von 1,3915 Dollar geklettert war. Gegen 17.00 Uhr notierte die Gemeinschaftswährung mit 1,3865, in der Früh war sie ebensoviel wert.

Der letzte Handelstag der Woche fiel zweigeteilt aus. Im Vormittagshandel konnte der Euro zunächst um einen halben Cent zulegen. Ausschlaggebend waren Konjunkturzahlen aus Deutschland. Nachdem am Donnerstag Auftragsdaten aus der Industrie positiv überrascht hatten, konnten am Freitag Zahlen zur Gesamtproduktion überzeugen. Allerdings spielte das milde Winterwetter eine entscheidende Rolle. Bankvolkswirte verwiesen auf eine für die Jahreszeit ungewöhnlich hohe Aktivität am Bau.

Am Nachmittag schmolzen die Gewinne des Euro jedoch zusammen, weil der amerikanische Arbeitsmarkt im Februar mit einem deutlichen Stellenaufbau überraschte. Auch hier spielte das Wetter eine große Rolle: Wegen der Kältewelle in den USA hatten Analysten eigentlich mit schwächeren Zahlen gerechnet. Commerzbank-Experte Bernd Weidensteiner sprach von einem "sehr ordentlichen" Jobbericht. Die US-Notenbank Fed dürfte ihren eingeschlagenen Kurs einer weniger lockeren Geldpolitik fortsetzen. Von dieser Aussicht profitierte der Dollar.

Das Londoner Nachmittags-Fixing für den Goldpreis wurde mit 1.335,25 Dollar/Feinunze ermittelt. Das Vormittags-Fixing lag heute bei 1.348,25 Dollar. Am Vortag wurde ein Nachmittags-Fixing von 1.345,25 Dollar festgestellt. (APA, 7.3.2014)

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