Mariahilfer Straße: Auszählung der Stimmen im Finale

7. März 2014, 18:17
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Bisher rund 180 Stimmzettel ungültig - Auch Fälschungen aufgetaucht

Wien - Die Auszählung über die Zukunft der Mariahilfer Straße geht ins Finale. Am späten Freitagnachmittag wurde im Amtshaus in Wien-Neubau noch eifrig ausgewertet. Rund die Hälfte der Stimmzettel war bereits ausgezählt. Wobei dem Vernehmen nach auch einige retournierte Fragebögen ausgeschiedenen wurden. Laut APA-Informationen sollen bisher fast 60 mögliche Fälschungen aufgetaucht sein.

Überprüft wurde die Echtheit mittels Wasserzeichen und Perforierungen. Bei den Stimmzetteln, die nicht beanstandet wurden, waren wiederum solche dabei, die als ungültig gewertet wurden. Sie waren nicht korrekt ausgefüllt. Dem Vernehmen nach sind dies rund 180.

Insgesamt wurden mehr als 31.000 Kuverts abgegeben. Wann das Ergebnis feststehen wird, war noch offen. Vor 19.00 Uhr dürfte dieses aber nicht verkündet werden, war zu hören.

#mahü ist Twitter-Thema Nummer eins

Die Mariahilfer Straße hat am Freitag nicht nur die Auszähler der Umfrage im Amtshaus Wien-Neubau beschäftigt, sondern auch die Sozialen Netzwerke: Auf Twitter war "#mahü" laut dem Datenauswerter "Trendsmap" das am meisten besprochene Thema Österreichs. Die Diskussionen drehten sich dabei nicht nur um die Verkehrsberuhigung, sondern auch um den Modus der Auszählung und mögliche Trends.

Währenddessen wurden in Neubau weiter Kuverts geöffnet, geordnet und gezählt. Was sich bereits sicher abzeichnete, war die hohe Wahlbeteiligung. Rund zwei Drittel der Anrainer beteiligten sich an der Umfrage zur Zukunft der verkehrsberuhigten Mariahilfer Straße. Damit ist die Beteiligung höher als bei den Wiener Volksbefragungen 2010 und 2013 und bei der Europawahl 2009 in Wien. Die Mahü-Umfrage könnte sogar die letzte Wien-Wahl 2010 schlagen: Damals gaben 67,63 Prozent aller Wiener ihre Stimme ab. (APA/red, derStandard.at, 7.3.2014)

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