Ugandischer Staatschef befürwortet Schießbefehl gegen Wilderer

6. März 2014, 17:13
10 Postings

Museveni: Sicherheit in Nationalparks wichtig für Tourismus

Kampala - Der ugandische Präsident Yoweri Museveni befürwortet einen Schießbefehl gegen bewaffnete Wilderer in Nationalparks. Wie sein Sprecher am Donnerstag bestätigte, forderte Museveni während eines Besuchs des Kidepo-Nationalparks die Grenzwächter auf, "auf alle Störenfriede zu schießen, die mit Waffen über die Grenze kommen". Der Park liegt an der Grenze zu Nordkenia und dem Südsudan.

Laut seinem Sprecher hatte der Präsident aber nicht dazu aufgefordert, alle Wilderer sofort zu erschießen. Museveni sei es nur darum gegangen, zu betonen, wie wichtig die Sicherheit im Nationalpark sowie der Schutz von Tieren und Besuchern sei. Sollte ein Europäer in einem Nationalpark getötet werden, könne der Tourismus für Jahre Schaden nehmen, fügte der Sprecher hinzu. Uganda setzt auf den Tourismus als Wachstumsbranche. Derzeit machen die Einnahmen aus dem Fremdenverkehr nach Angaben der Weltbank 3,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. (APA, 6.3.2014)

Share if you care.