Baukran in Salzburg geknickt: Kranführer von Feuerwehr gerettet

6. März 2014, 14:09
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Zweiter Arbeiter durch Bauschutt leicht verletzt - Unfallursache noch unklar

Salzburg - Auf der Sternbräu-Baustelle in der Stadt Salzburg ist am Donnerstagvormittag der Ausleger eines Baukrans geknickt. Der Kranführer war gerade dabei, einen acht Tonnen schweren Silo mit Mörtel über ein Haus zu heben, als ein rund 15 Meter langes Stück des Kran-Arms abbrach. Der 60-jährige Kranführer erlitt einen schweren Schock und wurde ohnmächtig. Er musste von der Feuerwehr gerettet werden.

Während der weggeknickte Teil des Auslegers am Kran hängen blieb, stürzte der Betonsilo zu Boden. Dabei wurde durch wegspringenden Bauschutt ein 37-jähriger Arbeiter leicht verletzt. Wie der Salzburger Branddirektor Eduard Schnöll sagte, stieg der Höhenrettungstrupp der Berufsfeuerwehr auf den Kran und brachte einen Notarzt in die Kanzel. Der Kranführer wurde stabilisiert und mit einer Trage aus rund 30 Metern Höhe abgeseilt. Der Mann dürfte unverletzt geblieben sein, er konnte bisher aber nicht zum Unfallhergang befragt werden.

Ursache unklar

Laut Schnöll könnte etwa die Laufkatze des Krans zu weit ausgefahren worden sein. "Was genau passiert ist, müssen aber die Ermittler klären." Die Baustelle stand nach dem Unfall still. Bevor ein zweiter Kran den demolierten Baukran abtragen kann, muss zuvor noch ein von der Staatsanwalt beauftragter Sachverständiger die Unfallstelle untersuchen, sagte eine Sprecherin der Polizei. (APA, 6.3.2014)

  • Der umgeknickte Kran in Salzburg.
    foto: apa/bf salzburg

    Der umgeknickte Kran in Salzburg.

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