Alexander von Humboldts Reisetagebücher bald zugänglich

9. März 2014, 12:00
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Stiftung Preußischer Kulturbesitz kündigt Digitalisierung und Präsentation für die Öffentlichkeit an

Berlin - In einem Festakt in Berlin sind diese Woche die "Amerikanischen Reisetagebücher" des Naturforschers Alexander von Humboldt von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) präsentiert worden. Neben Humboldts Briefen sind die Tagebücher laut SPK die bedeutendsten erhaltenen Originaldokumente von den Reisen des Forschers.

Der berühmte Naturforscher verfasste sie in den Jahren 1799 bis 1804. In neun Tagebüchern notierte er auf rund 4.000 Seiten seine Erlebnisse und Eindrücke aus Mittel- und Südamerika. Neben den Reiseaufzeichnungen enthalten sie unter anderem literarische Stücke, Skizzen, Pläne und ausgeschnittene Berichte.

Es sei "unmittelbar einleuchtend", dass in Berlin der "einzig richtige Platz für diese Reisetagebücher ist", erklärte Stiftungspräsident Parzinger bei der Übergabe. "Hier lebte und wirkte Alexander von Humboldt, hier prägte er die Wissenschaftslandschaft, wie kaum ein Anderer vor oder nach ihm." Die Tagebücher sollen vollständig digitalisiert und der Forschung zugänglich gemacht worden. Eine Präsentation der Tagebücher für die Öffentlichkeit sei im Laufe des Jahres ebenfalls geplant. (APA/red, derStandard.at, 9. 3. 2014)

  • Alexander von Humboldts "Amerikanische Reisetagebücher" werden zu den wichtigsten Manuskripten des 19. Jahrhunderts gezählt.
    foto: apa/epa/maurizio gambarini

    Alexander von Humboldts "Amerikanische Reisetagebücher" werden zu den wichtigsten Manuskripten des 19. Jahrhunderts gezählt.

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    foto: apa/dpa
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