Auswertung: Weniger Verkehr in neuen Wiener "Pickerl"-Bezirken

5. März 2014, 14:35
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40.000 Fahrten weniger pro Jahr in betroffenen Bezirken

Wien - Eine Auswertung von zehn Dauerzählstellen in den neuen Wiener "Pickerl"-Bezirken zeigt eine Abnahme der gezählten Autofahrten im Jahresvergleich von 2012 und 2013. Das gab das Büro von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) am Mittwoch bekannt. Ausgewertet wurden alle Zählstellen, die sowohl 2012 als auch 2013 durchgehend in Betrieb waren und im Bereich der neuen "Pickerl"-Bezirke liegen.

40.000 Fahrten weniger

Der Rückgang beläuft sich über das Jahr gerechnet auf minus 1,4 Prozent, das sind mehr als 40.000 Fahrten pro Jahr. Im Jahr 2012 wurden an den zehn Zählstellen pro Tag 3.187.947 Fahrten gezählt, 2013 sank die Zahl der Fahrten auf 3.144.533 pro Jahr. Am größten ist der Unterschied in der Hauptstraße, einer Verlängerung der Linzer Straße im 14. Bezirk. Dort ging der Autoverkehr um 3,9 Prozent zurück. Die geringsten Veränderung zeigen sich auf der Gersthofer Straße im 18. Bezirk, wo der Verkehr nur um 0,4 Prozent zurückging. In der Längenfeldgasse hat der Verkehr um 1,5 Prozent, bei der Zählstelle am Westbahnhof um 0,6 Prozent zugenommen.

Vassilakou ist dennoch zufrieden: "Damit zeigt sich, dass die Wiener Verkehrspolitik (billigere Jahreskarte, Ausbau öffentlicher Verkehr, Parkraumbewirtschaftung) mehr Lebensqualität bringt: mehr freie Parkplätze, weniger Stau und weniger Abgase." (rwh, derStandard.at, 5.3.2014)

  • Weniger Verkehr nach Einführung des Parkpickerls, das ergibt eine Auswertung der Dauerzählstellen.
    foto: apa/fohringer

    Weniger Verkehr nach Einführung des Parkpickerls, das ergibt eine Auswertung der Dauerzählstellen.

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