Korrespondent André Ballin chattet von der Krim

5. März 2014, 20:48
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In der Krimkrise laufen derzeit die diplomatischen Bemühungen auf Hochtouren. Am Mittwoch befasste sich erstmals in Paris eine Ukraine-Kontaktgruppe mit einer Lösung des Konfliktes. Der russische Außenminister Sergej Lawrow traf allerdings nicht wie erhofft mit seinem ukrainischen Kollegen Andrej Deschtschytsia zusammen. Ein konkreter Ausweg aus der Krise ist nicht auszumachen.

Lawrow bestreitet unterdessen, dass Moskau überhaupt Truppen auf die Krim entsandt habe. Die prorussischen Milizen auf der Krim seien Gruppen zur Selbstverteidigung, über die Russland keinerlei Kommandogewalt habe, sagte der Minister am Mittwoch. Außerhalb der Marinestützpunkte habe Russland keine Soldaten auf der Krim stationiert.

Unser Russland-Korrespondent André Ballin versucht sich gerade auf der Krim selbst ein Bild zu machen. Über seine Eindrücke von vor Ort und seine Einschätzung der Lage berichtet er im derStandard.at-Chat am Donnerstag zwischen 11 und 12 Uhr. Stellen Sie Ihre Fragen.

Sollten Sie zu diesem Termin keine Zeit haben, können Sie Ihre Fragen auch gerne schon jetzt an dieser Stelle posten. (red, derStandard.at, 5.3.2014)

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